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Der beste unabhängige Reiseführer für Obidos
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Óbidos zählt zu den reizvollsten Zielen in Zentralportugal und ist der ideale Ort für einen Tagesausflug von Lissabon aus.
Umschlossen von mittelalterlichen Steinmauern, präsentiert sich diese mittelalterliche Stadt als bezauberndes Labyrinth aus weiß getünchten Häusern und verwinkelten Kopfsteinpflastergassen, die hinauf zur imposanten Burg führen. Völlig zu Recht gilt Óbidos als eine der schönsten Städte Portugals.
Ihr faszinierendes königliches Erbe reicht bis in das Jahr 1214 zurück, als König Afonso II. Óbidos seiner Braut, Königin Urraca, zum Geschenk machte. Die hübsche Stadt wurde zum traditionellen Hochzeitsgeschenk für portugiesische Königinnen: ein Brauch, der bis ins 19. Jahrhundert fortbestand.
Trotz ihrer überschaubaren Größe bietet die Stadt eine reiche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und historischen Wahrzeichen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Dieser Reiseführer stellt Ihnen die wichtigsten Highlights vor, damit Sie das Beste aus Ihrem Besuch herausholen können.
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Óbidos besticht durch eine Fülle an historischen und kulturellen Attraktionen, von denen die meisten innerhalb der Stadtmauern liegen und bequem zu Fuß erkundet werden können. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören:
Porta da Vila: Das Haupttor mit einer wunderschönen Kapelle, die mit Azulejo-Fliesen aus dem 18. Jahrhundert ausgekleidet ist.
Stadtmauern: 1,5 km begehbare Befestigungsanlagen mit Panoramablick über die Stadt und die umliegende Landschaft.
Ginjinha d’Óbidos: Ein süßer Kirschlikör, der traditionell in essbaren Schokoladenbechern serviert und an Ständen entlang der Rua Direita verkauft wird.
Castelo de Óbidos: Eine mittelalterliche Festung mit reicher königlicher Geschichte, die heute als Luxushotel dient.
Rua Direita: Die Hauptstraße, gesäumt von Kunsthandwerksständen und Souvenirläden.
Igreja de Santa Maria: Die Hauptkirche der Stadt im Renaissancestil, in der 1444 eine königliche Hochzeit stattfand.
Pelourinho de Óbidos: Ein Granitpranger aus dem 15. Jahrhundert auf der Praça de Santa Maria.
Aqueduto de Óbidos: Ein Aquädukt aus dem 16. Jahrhundert mit 127 Bögen, das noch heute die Brunnen der Stadt mit Wasser versorgt.
Santuário do Senhor Jesus da Pedra: Eine markante hexagonale Barockkirche kurz außerhalb der Stadtmauern.
Museu Municipal de Óbidos: Ein Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das lokale Kunst und historische Artefakte beherbergt.
Igreja de São Pedro: Eine barocke und neoklassizistische Kirche, in der sich das Grab der Malerin Josefa de Óbidos befindet.
Capela de São Martinho: Die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche gotische Kapelle der Stadt.
Die untenstehende interaktive Karte zeigt die Lage der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Óbidos sowie empfohlene Restaurants. Zoomen Sie hinein oder heraus, um alle Punkte zu sehen.
Legende:
1) Porta da Vila
2) Stadtmauern
3) Castelo de Óbidos
4) Rua Direita
5) Igreja de Santa Maria
6) Pelourinho de Óbidos
7) Aqueduto de Óbidos
8) Santuário do Senhor Jesus da Pedra
9) Museu Municipal de Óbidos
10) Igreja de São Pedro
11) Capela de São Martinho
Empfohlene Restaurants:
12) Ja!mon Ja!mon
13) Nova Casa de Ramiro
14) Tasca Torta
15) Alcaide
16) Pontinha
17) O Melro
Im Folgenden finden Sie detailliertere Informationen zu jeder dieser Attraktionen.
Die Porta da Vila dient als Haupteingang nach Óbidos; ihr schlichtes Äußeres lässt die Schönheit im Inneren kaum erahnen. Beim Durchschreiten befinden Sie sich unter einer Kapelle, die die Hauptstraße überspannt und deren Wände über und über mit dekorativen Fliesen bedeckt sind.
Das Tor wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert auf Befehl von König João IV. neu errichtet. Blicken Sie beim Eintreten nach oben: Über dem Bogen ist das Wappen des Königs zu sehen. Im 18. Jahrhundert wurde das Bauwerk weiter umgestaltet und erhielt so seinen heutigen Barockstil.
Im Inneren schmücken blau-weiße Azulejo-Fliesen aus dem Jahr 1740 die Wände; sie zeigen Szenen aus der Passion Christi. Die Decke ist mit farbigen Fliesen ausgekleidet, die die Dornenkrone darstellen und einen beeindruckenden visuellen Effekt erzeugen.
Das Design des Tores ist ebenso funktional wie formschön. Es besteht aus zwei kleinen, versetzten Eingängen – ein raffiniertes mittelalterliches Verteidigungsmerkmal. Diese Anordnung verhinderte, dass Kavallerie direkt in die Stadt stürmen konnte, und erschwerte den Einsatz von Rammböcken.
Die Porta da Vila, das Haupttor zur mittelalterlichen Stadt
Die Azulejo-Fliesen aus dem 18. Jahrhundert im Inneren der Porta da Vila
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Eine geführte Tour liefert spannende Hintergründe zur Geschichte von Óbidos und erspart Ihnen den Stress mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zudem bieten Touren die Möglichkeit, gleich mehrere Orte an einem Tag zu besuchen – eine effiziente Art, die gesamte Region zu erkunden. Die folgenden Optionen sind über GetYourGuide.com verfügbar:
Die Stadtmauern von Óbidos umschließen den Stadtkern auf einer Länge von 1,5 km und erreichen stellenweise eine Höhe von bis zu 13 m. Diese Befestigungsanlagen blicken auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die maurische Ära (8.–12. Jahrhundert) reicht. Frühe portugiesische Herrscher verstärkten sie weiter; die heutigen Mauern stammen jedoch größtenteils aus dem 18. Jahrhundert und wurden nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 restauriert.
Sie können die Mauern von der Porta da Vila bis zur Burg begehen; ein zweiter Zugang befindet sich auf der Westseite nahe der Rua da Talhada. Dieser westliche Abschnitt bietet besonders schöne Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft.
Bis zum 16. Jahrhundert reichte das Meer fast bis an den Fuß des Hügels, was Óbidos zu einer bedeutenden Hafenstadt machte. Die Verlandung der Lagune in den folgenden Jahrhunderten veränderte das Landschaftsbild grundlegend.
Warnung: Seien Sie vorsichtig beim Begehen der Stadtmauern. Der Boden ist teilweise uneben und abgenutzt, zudem gibt es keinerlei Geländer.
Die Mauern umschließen Óbidos vollständig
Der Gehweg ist schmal und stellenweise uneben
Ginjinha d’Óbidos ist ein süßer Kirschlikör und eine echte lokale Spezialität. Für dieses traditionelle Getränk werden Sauerkirschen (Ginja-Beeren) in Aguardente (portugiesischem Branntwein) mit Zucker und oft Gewürzen wie Zimt oder Nelken eingelegt. Man genießt den Likör in zwei Varianten: „sem elas“ (ohne Kirschen) oder „com elas“ (mit ganzen Kirschen im Glas). In Óbidos wird er klassischerweise in kleinen essbaren Schokoladenbechern serviert – eine Besonderheit, die ihn bei Besuchern extrem beliebt macht.
Entlang der Rua Direita gibt es zahlreiche Bars und Stände, an denen Ginjinha angeboten wird. Ein Glas kostet meist 1 € (1,50 € im Schokoladenbecher). Eine Flasche ist zudem ein hervorragendes Souvenir.
Einblick: Ginjinha nimmt einen nostalgischen Platz in der portugiesischen Kultur ein. Bis in die 1960er Jahre wurde er Kindern sogar oft als Hausmittel gegen Erkältungen und kleine Wehwehchen gegeben.
Das Castelo de Óbidos ist eine klassische mittelalterliche Festung, die über dem höchsten Punkt der Stadt thront. Seine massiven Steinmauern, der wehrhafte Bergfried und die Zinnen schützen Óbidos seit Jahrhunderten. Obwohl hier bereits seit der maurischen Besetzung im 8. Jahrhundert eine Burg stand, stammt das heutige Bauwerk größtenteils aus dem 13. Jahrhundert.
König Afonso I. eroberte den Ort 1148 im Zuge der christlichen Reconquista. Sein Nachfolger, König Afonso II., erweiterte die Burg 1210 und schenkte sie seiner Frau. Damit begründete er die Tradition von Óbidos als Hochzeitsgeschenk für die Königinnen Portugals. Unter König Dom Dinis erhielt die Burg ihre heutige Gestalt, die eine Mischung aus gotischen und barocken Stilelementen aufweist.
Die Burg war Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse. Sie wurde beim Erdbeben von 1755 sowie 1808 in der Schlacht von Roliça gegen Napoleons Truppen beschädigt. Trotz dieser Rückschläge blieb sie ein wichtiger Ort für königliche Hochzeiten, Krönungen und Feste.
1951 wurde die Burg in ein staatliches Luxushotel (Pousada) umgewandelt. Da sie heute als Hotel genutzt wird, bleibt der Zugang zum Inneren in der Regel den Gästen vorbehalten. Sie können jedoch die äußeren Zinnen und den Haupthof frei erkunden und so den mittelalterlichen Charakter der Anlage hautnah erleben.
Die Burg von Óbidos, vom Innenhof aus gesehen
Die Rua Direita ist die Hauptstraße von Óbidos – eine belebte Flaniermeile voller Kunsthandwerksstände und Souvenirläden. Sie verbindet die Porta da Vila mit der Burg und ist bereits seit dem 14. Jahrhundert die wichtigste Verkehrsader der Stadt.
Im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie verbreitert, doch in den weiß getünchten Häusern lassen sich noch viele gotische Details wie Rundbogenfenster und schmale Türöffnungen entdecken. Achten Sie auch auf die handbemalten Keramikfliesen mit Hausnummern und Straßennamen – ein charmantes Detail, das überall in der Stadt zu finden ist.
Die Rua Direita ist oft voller Besucher
Die Igreja de Santa Maria ist die Hauptkirche von Óbidos und blickt auf eine bewegte religiöse Geschichte zurück, die verschiedene Glaubensrichtungen umfasst. Ursprünglich ein Tempel der Westgoten, diente sie unter maurischer Herrschaft als Moschee, bevor sie 1148 nach der Eroberung durch König Afonso Henriques zur christlichen Kirche geweiht wurde.
Der heutige Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er wurde unter der Schirmherrschaft von Königin Leonor neu errichtet, nachdem ein Erdbeben 1535 die gotische Struktur zerstört hatte. Dieser Neubau im Renaissancestil markierte eine deutliche Abkehr von der mittelalterlichen Architektur des Vorgängerbaus.
Schon beim Betreten durch das prunkvolle Portal beeindruckt das Innere mit dekorativen Azulejo-Fliesen und gotischer Kunst – ein Spiegelbild der jahrhundertelangen Entwicklung der Kirche.
Besondere historische Bedeutung erlangte die Kirche im Jahr 1444 als Schauplatz der Hochzeit von König Afonso V. mit seiner Cousine Isabel. Diese politisch motivierte Verbindung war vor allem wegen des Alters des Paares bemerkenswert: Der König war erst 10 Jahre alt, seine Braut sogar erst 8.
Die bemalte Decke und die fliesenverkleideten Wände der Igreja de Santa Maria
Josefa de Óbidos war die einzige anerkannte Malerin im Portugal des 17. Jahrhunderts und ist bis heute die berühmteste Persönlichkeit der Stadt. Sie wurde 1630 in Sevilla als Josefa de Ayala Figueira geboren, kam jedoch im Alter von vier Jahren nach Óbidos und verbrachte dort ihr ganzes Leben.
Josefa wurde zu einer Schlüsselfigur der portugiesischen Kunstwelt. Sie leitete ein erfolgreiches Atelier in der Stadt und blieb Óbidos sogar treu, als man sie an den königlichen Hof nach Lissabon einlud. Ihre Verbundenheit war so groß, dass sie ihre Werke oft stolz mit „Josepha em Obidos“ signierte.
In ihrer produktiven Karriere schuf sie über 150 Werke, von Stillleben bis hin zu religiösen Motiven. Eines ihrer bedeutendsten Werke, die „Mystische Verlobung der Heiligen Katharina“, ist in der Igreja de Santa Maria zu bewundern. Sie ist in der Igreja de São Pedro begraben.
Der Pelourinho de Óbidos auf der Praça de Santa Maria ist ein mahnendes Zeugnis mittelalterlicher Justiz. Dieser Granitpranger aus dem 15. Jahrhundert diente einst zur öffentlichen Bestrafung und Demütigung von Gesetzesbrechern.
Das Bauwerk war ein Geschenk von Königin Leonor, die in der Stadt Trost suchte, nachdem ihr einziger Sohn 1491 verstorben war. Wer genau hinsieht, kann das Emblem der Königin – ein Fischernetz – im Stein entdecken.
Der Pranger von Óbidos
Das Aqueduto de Óbidos wurde im 16. Jahrhundert errichtet, um die Wasserversorgung der Stadt sicherzustellen. Es erstreckt sich über 3 km südöstlich der Stadt, wobei weitere 3 km unterirdische Tunnel das Wasser direkt vom Fluss Usseira heranführen.
Das Aquädukt besteht aus 127 Bögen, die teils 30 Meter hoch sind und ohne Mörtel aus Kalksteinblöcken gemauert wurden. Finanziert wurde das Projekt von Königin Katharina, die dafür ihre Ländereien rund um Óbidos verkaufte. Noch heute speist das Bauwerk einige der historischen Brunnen der Stadt – ein beeindruckendes Beispiel für die Ingenieurskunst des 16. Jahrhunderts.
Das Santuário do Senhor Jesus da Pedra ist eine außergewöhnliche Barockkirche, die unmittelbar vor den alten Stadtmauern liegt. Erbaut zwischen 1740 und 1747, besticht sie durch ihre hexagonale Form und das pyramidenförmige, grün glasierte Dach. Im Inneren lenkt der sechseckige Grundriss den Blick direkt auf das Steinkruzifix am Altar, dem das Heiligtum seinen Namen verdankt.
Der Legende nach befindet sich dieses Kreuz bereits seit dem 2. Jahrhundert an diesem Ort. Die prächtige Barockfassade und die Marmorstatuen spiegeln den prunkvollen Geschmack von König João V. wider, zu dessen Ehren die Kirche errichtet wurde.
Das Museu Municipal de Óbidos ist in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert in der Rua Direita untergebracht und zeigt eine Sammlung aus mehreren Jahrhunderten Lokalgeschichte. Zu den Exponaten zählt sakrale Kunst vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, darunter Werke von Josefa de Óbidos und André Reinoso. Zudem werden archäologische Funde, Barockmöbel sowie französische und englische Waffen aus den Napoleonischen Kriegen präsentiert.
Die Igreja de São Pedro war ursprünglich ein gotischer Bau aus dem 13. bis 14. Jahrhundert, wurde aber nach dem Erdbeben von 1755 fast vollständig neu errichtet. Der Wiederaufbau vereinte barocke und klassizistische Elemente, wobei das Portal aus dem 17. Jahrhundert und der Glockenturm erhalten blieben.
Im Inneren finden sich ein beeindruckender vergoldeter Altar sowie wertvolle Gemälde, unter anderem von João da Costa. Die Kirche beherbergt zudem das Grab der Malerin Josefa de Óbidos.
Die 1331 gegründete Capela de São Martinho ist das einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Gebäude der Stadt. Die gotische Kapelle zeichnet sich durch ein Spitzbogenportal mit drei Archivolten und ein Kreuzrippengewölbe im Inneren aus. Im Inneren befinden sich drei Grabmäler in Spitzbögen, von denen eines mit einem kunstvoll gehauenen Schwert verziert ist.
Nur eine kurze Autofahrt von Óbidos entfernt liegt eine der überraschendsten Attraktionen der Region: der Buddha Eden Garden. Auf 35 Hektar eines ehemaligen Weinbergs erstreckt sich der größte orientalische Garten Europas – ein surrealer und friedlicher Rückzugsort. Der Garten wurde vom Kunstsammler José Berardo als Reaktion auf die Zerstörung der Riesen-Buddhas von Bamiyan in Afghanistan angelegt und dient als Ort der Stille und Besinnung.
Die Anlage umfasst ruhige Seen, Palmen und eine riesige Skulpturensammlung, darunter goldene Riesenbuddhas, eine Armee von Terrakotta-Kriegern und moderne Kunstwerke internationaler Künstler. Der Buddha Eden ist nur 15 Minuten von Óbidos entfernt und eine lohnenswerte Ergänzung für jeden Tagesausflug.
Wer eine Abwechslung zu den historischen Gassen und Steinmauern sucht, sollte die nahe gelegene Lagoa de Óbidos besuchen. Es handelt sich um das größte Küstenlagunensystem Portugals – eine weite Salzwasserfläche, die nur durch eine Landzunge vom Atlantik getrennt ist. Die Lagune ist ein erfrischendes Naturparadies und zeigt die landschaftliche Vielfalt der Region, in der das Meer einst bis direkt an den Fuß des Stadthügels reichte.
Das ruhige Wasser eignet sich ideal zum Kajakfahren, Stand-up-Paddling und Kitesurfen. Die Umgebung bietet zudem malerische Wege zum Wandern und Radfahren. Zudem ist die Lagune ein wichtiges Ökosystem und bietet das ganze Jahr über zahlreichen Vogelarten wie Flamingos und Reihern eine Heimat. Die Lagune ist bequem mit dem Auto erreichbar und den kurzen Abstecher definitiv wert.
In Óbidos erwartet Sie eine vielfältige Gastronomie für jeden Geschmack und Geldbeutel. Für ein ganz besonderes Ambiente sorgt das Ja!mon Ja!mon, das unter den Bögen des historischen Aquädukts herzhafte Spezialitäten serviert. Das Restaurant A Nova Casa de Ramiro besticht durch eine gemütliche, beinahe höhlenartige Atmosphäre und rustikale portugiesische Küche.
Die Tasca Torta ist berühmt für ihren legendären Schokoladenkuchen, bietet aber auch fangfrische Meeresfrüchte an. Wer beim Essen die Aussicht genießen möchte, ist auf der Terrasse des Alcaide genau richtig, die einen weiten Blick über die Hügel bietet.
Für besondere Anlässe empfiehlt sich ein Dinner in der Pousada do Castelo, die direkt in der mittelalterlichen Burg untergebracht ist. Dieses ehemals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant serviert gehobene portugiesische Küche in herrschaftlichem Rahmen.
Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis findet man oft außerhalb der Stadtmauern am Largo do Santuário, in der Nähe des Santuário do Senhor Jesus da Pedra. Das Restaurante Vila Infanta bietet gute, ehrliche Küche zu fairem Preis und ist auch bei Einheimischen sehr beliebt.
Etwa 2 km nördlich der Stadt serviert das Restaurante O Melro in herzlichem Ambiente traditionelle Gerichte, die sowohl Gäste als auch Ansässige schätzen.
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